Kennen Sie das auch?
In der Straßenbahn oder zu Hause hören Sie von Kindern und Jugendlichen Begriffe mit denen Sie gar nichts anfangen können? Da wird gefragt, ob man heute schon getwittert hat oder welcher Avatar man ist?
Nun will man sich ja nicht immer die Blöße geben und jedes Mal nachfragen, um es sich erklären zu lassen. Darum haben wir diese Seite ins Leben gerufen. Wir werden diese nach und nach mit Begriffen füllen, die sich rund ums Handy, Internet etc. bewegen.
A
B
Browsergames werden bei Jugendlichen und auch bei einigen Erwachsenen immer beliebter. Ein Browsergame ist ein Computerspiel, das über einen Web-Browser gespielt wird. Um ein Browserspiel spielen zu können, braucht man einen Webbrowser. Dazu zählen die bekannten Webbrowser: Internet Explorer, Firefox, Opera oder aber auch Apples Safari. Man ruft Anbieter von Browsergames auf und kann sofort spielen, ohne weitere Installation auf dem Rechner. Es gibt Actionspiele und Actiongames, Rollenspiele, Wirtschaftssimulationen, Managerspiele oder aber auch Brett- und Kartenspiele.
Beispiele: www.jetztspielen.de - www.browsergames.de - www.browsergame-world.de
C
Communities (= soziale Netzwerke) sollen Gleichgesinnten die Möglichkeit eines Zusammenschlusses im Internet geben. Plattformen wie www.schuelervz.de; www.facebook.de oder www.wer-kennt-wen.de werden aber erst durch die Aktivitäten (Texte, Fotos) ihrer Mitglieder interessant. Communities sind auf den Vormarsch. Nach eigenen Angaben sind mittlerweile über 500 Millionen Mitglieder bei Facebook registriert.
Lesen Sie auch die hilfreichen Tipps zum Umgang mit sozialen Netzwerken auf unserer Seite.
Cybermobbing ist Mobbing mit Hilfe von Medien wie Handy und Internet. Dabei kommt es zu Rufmord, Beleidigung, übler Nachrede, Identitätsklau, Verhöhnung von Opfern oder Psychoterror. Das können erstellte z.B. Internetseiten sein, Hassgruppen in schuelerVZ, Filme auf youtube, E-Mails oder SMS. Im Gegensatz zum Mobbing ist das Publikum viel größer und es kann rund um die Uhr betrieben werden. Der Mobber bleibt erstmal anonym.
Weitere Infos unter: www.klicksafe.de
E
(ego = "ich"; engl. shooter = "Schütze" bzw. "Schießspiel" )
In den Medien werden diese Spiele gleichgestellt mit dem Begriff "Killerspiele" Das bekannteste Spiel ist dabei "Counter Strike". Viele Ego-Shooter werden sehr kontrovers diskutiert. Kritiker solcher Spiele sehen in ihnen die Ursache für verschiedenste Straftaten bzw. Amokläufe. Befürworter sagen Ego-Shooter fördern die Leistungsfähigkeit des Spieler-Hirns und könnten als Tool zur Steigerung der Reaktionsfähigkeit im Alltag genutzt werden. Viele Spieler interessiert die taktische Ausrichtung. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass jeder, der Ego Shooter spielt, zum Amokläufer wird. Es kann der letzte Auslöser sein, bei jemand, der schon andere psychische Störungen hat. Vielmehr muss geschaut werden, wer spielt das Spiel und aus welchen Gründen. Dies sollten Eltern hinterfragen. Entscheidend ist auch, dass man die Alterseinstufung auf jeden Fall einhalten sollte, z.B. Counter-Strike: Source ab 18 Jahre.
H
M
Ein Messenger ist ein Programm für Plauderei online in Echtzeit. Er funktioniert wie ein Chat. Sobald man online geht, sieht an welche Freunde online sind und kann sich sofort mit ihnen austauschen. Neure Messaging-Programme erlauben auch den Austausch von z.B. Textdokumente, Bilder usw. Jeder Nutzer hat eine Nummer unter der er erreichbar ist. Geht man damit sorgfältig um und gibt diese nur an Bekannt weiter, dann ist der Messenger sicherer als ein offener Chat. Es gibt mittlerweile die verschiedensten Anbieter wie z.B. ICQ, AOL etc.
Eine Übersicht über verschiedenste Messenger gibt es hier: www.computerbild.de
O
S
Häufig hört man: "Lass uns skypen." Dahinter steckt ein kostenloses Programm für Videogespräche auf der ganzen Welt. Man benötigt dazu eine Kamera und ein Mikrophon/Headset an seinem Computer und installiert das Programm. Über "Suchen" kann man dann seinen Gesprächspartner finden und sich so wärend der Unterhaltung sehen. Ist man mit der Kamera beweglich, können auch Räumlichkeiten gezeigt werden. Mit dem Programm besteht die Möglichkeit Festnetztelefone und Handys anzurufen. Dies ist aber nicht kostenlos.
Weitere Informationen unter: www.skype.com
T
Man "zwitschert" Nachrichten in die Welt. Mit Twitter kann man Nachrichten (Tweets) mit der Länge von bis zu 140 Zeichen verschicken. Diese Nachrichten können Links zu Websites, Bildern, Videos oder anderen Medien enthalten, die dann von anderen Twitter Benutzern weitergeleitet werden können. Von Twitter gibt es bisher nur eine englischsprachige Version. Es werden auch viele sinnlose Informationen über Twitter verbreitet, aber Firmen, Institutionen nutzen dieses Programm bewusst, um ihre Informationen unter die Leute zu bringen. Besonders junge Leute kann man schnell damit erreichen. Auch Zeitungen und Radiosender twittern. Wer sich als Abonnent ("Follower") eines anderen Twitter-Nutzers einträgt, bekommt regelmäßig kurze Botschaften von diesem mitgeteilt.
Twitterbeispiele: Landesjugendring MV - Jugendherbergen - Ostseezeitung
W
Wii ist Nintendos Videospiele-Heimkonsole. Action beschränkt sich nicht mehr aufs Knöpfchendrücken. So wird beim Spielen der ganze Körper eingesetzt und nicht wie bislang nur Hände und Finger. Mit dem Freihand-Controller können Sie beim Golfen einfach den Schläger schwingen. Beim Schwertkampf, fechten Sie einfach drauf los. Wii Sportgames werden auch vermehrt in Altersheimen eingesetzt.


